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Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Ostern 2019      2/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Parkhotel 1970
            Seniorennachmittag . Fasnacht im Landhaus

Spätlese 3/2018

Spätlese 2/2019

vor

 

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Parkhotel 1970

Das Retro Hotel im Odenwald

vph04112018012Eigenwillig. So ließe sich dieses aus der Zeit gefallene Zimmer neutral beschreiben. Für die einen ist es eine Schönheit voller Anklänge an eine außergewöhnliche Ära, für die anderen ein Kulturschock im Farbenrausch: Gelb-grüne Vorhänge, die Tapeten zum Teil rot-orange, das Doppelbett und die COR-Sofalandschaft in tiefem Dunkelbraun, dazu ein hochfloriger weißer Teppich. Und über den wandelte vor Jahrzehnten ein berühmter Bandleader: James Last, von dem die Suite ihren Namen hat. Dort, wo raumhohe Fenster den Blick auf das Zentrum des kleinen Odenwälder Orts Vielbrunn öffnen, stieg der Musiker regelmäßig ab, wenn er auf Tour in Süddeutschland unterwegs war. Die Suite ist, das weiß Inhaberin Susanne Deitrich (57) nur zu gut, „das Schmuckstück“ im Vielbrunner Parkhotel 1970. Und begeistert die Fans der sagenumwobenen Siebziger bis heute: „Wir durften einen Blick in die James-Last-Suite werfen, für uns ein sensationeller Moment“, hat etwa eine Besucherin aus Berlin in ihrer Bewertung des Hotels festgehalten. Das hat allerdings weit mehr zu bieten als James Lasts Lieblingszimmer, es punktet als Gesamtkunstwerk – obwohl es genau das nicht ist: Vielmehr ist im Parkhotel 1970 nichts auf Retro gemacht. „Alles, was es hier gibt, ist original“, erzählt Susanne Deitrich, die als Tochter des Gründers jedes Detail schon aus ihrer Jugend kennt: Die Thonet-Designerstühle im Frühstücksraum, die Grundig-Musikanlage, auf der Besucher nach wie vor gern ihre alten Platten abspielen, die bunten Vorhänge und Teppiche, die Bubble-Lampen: vph04112018011Nichts hat sich am Interieur der Räume geändert, seit das Hotel 1970 nach Umbau eröffnet wurde – damals als eines der ersten weit und breit mit eigenem Hallenbad. Das ist heute noch in Betrieb, behutsam auf den Stand der Zeit gebracht, ebenso wie die zehn Zimmer des Bungalows im namensgebenden Park. Von denen gleicht keines dem anderen, aber alle – auch mit neuen Matratzen und renovierten Bädern – atmen den Geist der Siebziger. Das wissen zunächst einmal Urlauber zu schätzen, „die als Liebhaber dieses Jahrzehnts auf Zeitreise gehen wollen“, beschreibt Deitrich. Ein echtes „Alleinstellungsmerkmal“ sei dieses Konzept, lobt auch Kornelia Horn. Denn die Geschäftsführerin der Odenwald-Tourismus GmbH weiß ebenfalls, was die Region an dem Hotel mit seinem außergewöhnlichen Ambiente hat. Genau darauf ist allerdings noch eine ganz andere Klientel aufmerksam geworden, und die reist deswegen aus aller Herren Länder nach Vielbrunn: Das Parkhotel 1970 hat sich als Location für Film- und Fotoproduktionen etabliert, wie nicht nur der Stapel an Zeitschriften mit entsprechenden Fotostrecken belegt, den die Chefin in ihrem Arbeitszimmer sorgfältig aufbewahrt. Das sich das Parkhotel 1970 wieder derartiger Beliebtheit erfreuen könnte, war nicht unbedingt vorauszusehen, als sich die Familie 2010 an den Neustart machte: Kurz zuvor war Susannes Vater Hans gestorben, der das Haus aufgebaut und mit Ehefrau Ottilie in den Siebzigern und Achtzigern zu einer der gefragtesten Adressen im vph04112018005Odenwälder Tourismus gemacht hatte. 1991 folgte allerdings die Stilllegung, weil zunächst einmal keines seiner Kinder den Betrieb fortführen wollte. Eine tragende Rolle bei der Wiedereröffnung spielte dann Susanne Deitrichs, damals 23 Jahre alte Tochter Ann Katrin. Die gelernte Hotelfachfrau war sich ganz sicher, dass der „Spielplatz“ ihrer Kindheit in Vielbrunn, so erinnert sich ihre Mutter, „ein ganz besonderes Exemplar“ ist, und sie gab ihren Job bei Interconti in Neuseeland auf, um sich um das Parkhotel zu kümmern. Bei der Reaktivierung des Hotels handelte es sich tatsächlich um das viel zitierte Wecken aus einem „Dornröschenschlaf“: Denn nichts in dem Haus ist verändert worden während all der Jahre, in denen es ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt wurde. Das ist einerseits das Pfund, mit dem die Betreiber wuchern können. Andererseits gibt es gewisse Einschränkungen: Die Küche beispielsweise entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, doch eine Sanierung nach modernen Vorgaben würde sich nicht rechnen. Deswegen ist das Haus ein klassisches Hotel garni mit Übernachtung und Frühstück, das allerdings seine Gäste in Kooperation mit Caterern rundum versorgen kann. Apropos: „Wir verwalten ein Museum, darüber muss man sich im Klaren sein“, sagt Deitrich. Heißt konkret: Man könnte das Hotel zwar ohne Probleme mit regelmäßigen vph0411201801470er-Jahres-Feten auslasten, aber das würde der Einrichtung womöglich nicht bekommen. „Deswegen müssen wir unsere Gäste in gewisser Weise aussuchen“ – danach, dass sie das Flair auch zu schätzen wissen. Einer, der genau dies tut, ist beispielsweise Marc Rösel. Er ist mit einer losen Verbindung von Porsche-Oldtimer-Freunden aus ganz Deutschland regelmäßig zu Gast in Vielbrunn, nachdem ihm ein Odenwälder Freund von dem Hotel erzählt hatte und er selbst gleich beim ersten Besuch „von dem einmaligen Ambiente“ begeistert war – das zudem bestens zu den Fahrzeugen passt, die zu einem großen Teil aus den Siebzigern stammen. Auch Fans anderer Fahrzeug-Marken machen mit ihren Oldtimern regelmäßig in Vielbrunn Station – so wie die Chefredakteure verschiedener großer Automobil-Zeitschriften, die bei einer gemeinsamen Ausfahrt mit historischen Fahrzeugen zu Gast waren. „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ hatten sie ihren Ausflug betitelt. Und ein bisschen was davon haben sie im Parkhotel 1970 ganz sicher gefunden.

 

 

 

 

 

 

Quelle: Darmstädter Echo, www.Parkhotel-1970.de

 

Also wenn Sie mich fragen ...

Beitrag von Diedrich Sabrowski

Also, wenn Sie mich fragen, dann müssten wir in Sachen „Spendensammeln“ noch viel kreativer werden. Seit über einem Jahr bemüht sich die Gemeinde ja in den Aktionen „Herzenssache“ und „Kirche. alle Tage“ Geld für die Umbauprojekte in Rheda und Wiedenbrück zusammen-zubekommen. Insgesamt 300.000 Euro sollen es ja werden. Aber bei „Kirchens“ wird ja nicht erst neuerdings versucht, an das Geld der Leute heranzukommen, um kirchliche Arbeit zu finanzieren. Da wurden unzählige Basare veranstaltet, deren selbstgestrickte Schals inzwischen eine Länge von der Erde bis zum Mond und zurück erreicht haben dürften. Es wurden Plätzchen bis zum Umfallen gebacken und bei Benefizkonzerten mit
angk13042019004musizierenden Kindern schon so manche Trom-
melfelle in Gefahr gebracht. Ganz neue Wege ist
die russisch-orthodoxe Diözese von Nischni Now-
gorod, nördlich von Moskau, gegangen. Die hatte
sich im Sommer 2015 einen neuen Heizkessel
einbauen lassen, blieb der Handwerksfirma aber
das Honorar von knapp 460.000 Rubel (umgere-
chnet rund 5.000 Euro) schuldig. Das Unterneh-
men wollte den Betrag vor Gericht einklagen,
bekam dabei aber eine Abfuhr. Denn ein Schieds-
gericht entschied Anfang dieses Jahres, dass die
Kirche die Schulden in Gebeten „bezahlen“ darf.
Ein Gebet habe einen Wert von umgerechnet
3.000 Euro, rechnete die Diözese vor. Das heißt, die Kirchenleitung muss nur noch 2.000 Euro in bar auf den Tisch legen. Das Schiedsgericht legte fest, dass die Kirche bei Gott um Gesundheit für die zwei Firmen-Inhaber sowie deren Familien bitten solle – und damit seien die Schulden dann beglichen. Ob die Inhaber bei Krankheit Recht auf Barauszahlung der Schulden haben, ist nicht bekannt. Also, das ist doch ein prima Idee: Künftig wird das heimische Malerunternehmen in die sonntägliche Fürbitte der Gemeinde aufgenommen und dafür sind die Arbeiten am Schnitkerhaus dann kostenlos. Oder in Wiedenbrück singt die Gemeinde das Gesangbuchlied Nr. 254 („... und unsre Steine tragen aufs Baugerüst.“) in Zukunft immer unter Einblendung des Namens eines hiesigen Maurers – und schon wird der Anbau an der Kreuzkirche ganz umsonst hochgezogen. Vielleicht kann man auch Kooperationen mit den katholischen Nachbargemeinden eingehen: Rosenkranz-Gebetsstunden für Tapezierer oder ökumenische Prozessionen für Elektriker. Also, wenn Sie mich fragen, dann fällt uns da bestimmt noch eine Menge ein, wie wir Handwerkerrechnungen in Zukunft mit frommen Leistungen abbezahlen können. Und wenn dann der Fliesenleger am Ende doch in die Hölle kommt, kann er uns ja auf Schadensersatz verklagen. Aber mich fragt ja keiner ...

 

Bis denn,

Ihr Josef Kleinestratkötter

Quelle: www.angekreuzt.de

 

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Seniorennachmittag

Lustiger Nachmittag in Sandbach

sn10032019005Am Seniorennachmittag, der am vergangenen Samstag in der Heinrich-Böhm-Halle im Stadtteil Sandbach stattfand, durfte ich rund 250 Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Ein abwechslungsreiches Programm bei Kaffee, Kuchen sowie belegten Brötchen, lud zum gemütlichen Beisammensein ein. Für den musikalischen Rahmen sorgten in gewohnter Weise die Breuberg-Musikanten. Des Weiteren zeigten 14 Kinder aus der Sing-AG und der Trommel-AG der Kindertagesstätte „Zur Kinderwelt“ ihr musikalisches Können. Ein buntes Potpourri an Liedern wurde von dem gemischten Chor des Männer-gesangvereins Neustadt e.V. vorgetragen. Die Radartistikgruppe des RV „Wanderlust“ Rai-sn10032019007Breitenbach beeindruckte unsere Seniorinnen und Senioren mit ihren akrobatischen und faszinierenden Übungen aus dem offiziellen Reglement des Einer- und Zweikunstfahrens auf ihren Spezialrädern. Weiterhin war auch die Ehrung der ältesten Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Stadt ein fester Bestandteil des Nachmittages. Mit dem stolzen Alter von 93 Jahren konnten wir Elisa-
beth Knoblauch aus dem Stadtteil Sandbach als älteste Dame in der Halle begrüßen. Ihr folgten mit 92 Jahren Hans Seitz und mit 89 Jahren Rosel Seitz. Das Ehepaar stammt aus dem Stadtteil Neustadt.Hintere Reihe v.l.n.r.: 1. Stadtrat Werner Seibert; Bürgermeister Jörg Springer; die Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Vereine, Sabrina Klingenberg; Kreistagsabgeordneter sn10032019009Rüdiger Holschuh als Vertreter für Landrat Frank Matiaske und Stadtverordnetenvorsteher Theo Böhm.Vordere Reihe v.l.n.r.: Rosel Seitz, Hans Seitz, Elisabeth Knoblauch. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an alle Beteiligten, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Für unsere Bewohner war es ein Abwechslungsreicher Nachmittag. Neben den selbstgebackenen Kuchen und Torten gab es noch später herzhafte Häppchen. Frau Wernig und Herr Schimpf haben sogar ein Tänzchen gewagt. Wir bedanken uns bei der Stadt Breuberg für diesen schönen Nachmittag und natürlich bei allen freiwilligen Helfern ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. 

 

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