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Seniorenzeitung Winter 2017      2/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Geschichte des Landhauses
       
Jubiläumsfeier . Ballonwettbewerb

Spätlese 2/2017

Spätlese 1/2018

 

vor

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Unsere Geschichte

25 Jahre im Dienst des alten Menschen

Die Vision
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Im Jahre 1986 gingen die Familie Schwöbel und die Familie Scheuermann auf die Suche, nach einem Gebäude im Odenwaldkreis um ein Seniorenheim zu errichten. Herr Schwöbel hatte bereits Erfahrung im Altenheimbereich. Es sollte eine wohnlich schönes Haus werden, in dem sich Bewohner wie Angehörige gleichermaßen wohl fühlen sollten. Das Haus soll im gemütlichen Landhausstil gehalten sein und auch für Bewohner mit kleinerer Rente erschwinglich sein. Drei Standorte wurden ausgemacht: Ein Haus in Vielbrunn, eins in Bad König und eins in Breuberg- Hainstadt. Die Entscheidung fiel auf das Hainstädter Haus in der Weinbergstraße. Durch seine Struktur war es wie geschaffen für ein solches Vorhaben. Auch die Verkehrsanbindung in den Aschaffenburger Raum sowie ins Rhein-Main-Gebiet hat sich als großen Vorteil erwiesen.

jubil6122012008So entstand der Name „Landhaus am Weinberg“
Der Breuberger Stadtteil Hainstadt hat eine 1200 Jahre alte Tradition, die sich erst im letzten Jahr wieder jährte. Im Mittelalter wurden an den Südhängen des Ortes Wein angebaut. Von dieser Begebenheit haben die Straße und natürlich auch das Landhaus seinen Namen. Kurz nach der Eröffnung hieß es noch Landhaus Villa am Weinberg, doch dieser Name gefiel später nicht mehr und nach dem die Partnerschaft beendet war, fiel das „Villa“ weg. Später nach dem Einzug in die Neubaueinrichtung in der Dammstraße wurde die Vorbezeichnung Seniorenresidenz davor gesetzt, um den wohnlichen Charakter noch hervor zu heben.

Die Eröffnung
Wie bereits zu vermuten war, gestaltete sich die Umbauphase relativ gut durch die vorhandenen Räumlichkeiten. Ein paar Wände mussten umgesetzt werden, eine Zentralheizung ersetzte die Fußbodenheizung, in jedem Zimmer wurden Waschtische eingesetzt und im Obergeschoss musste eine zusätzliche Decke eingezogen werden. Der vorhandene Marmorboden bildete ein hervorragendes Ambiente und konnte im ganzen Hause erhalten werden. Durch einen 70% Eigenleistungsanteil konnten die Umbaukosten gering gehalten werden, denn Pflegegeld gab es damals nicht und so mussten die Kosten für Unterkunft und Pflege vollkommen selbst getragen werden. Die Eröffnung erfolgte zügig, denn es mussten Kredite bezahlt werden. Es waren vor allem rüstige Senioren aus Darmstadt, Groß-Umstadt und Dieburg, die den Weg hier in das Landhaus Am Weinberg fanden.

Ende der Partnerschaft
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Das Vorhaben Landhaus am Weinberg wurde als Partnerschaft begonnen, aber bereits nach dem ersten Jahr trennen sich die Familien wieder und Jenny und Wolfgang Scheuermann übernahmen die Einrichtung fortan alleine.
Später kauften sie noch ein angrenzendes Einfamilienhaus dazu und bauten es zur Kurzzeitpflegeeinrichtung um. Auch hier stellte sich der Erfolg ein, so dass die Einrichtung sehr bald belegt war. So gab es Urlaubsgäste, die jedes Jahr wieder den Weg in den Odenwald fanden.

Entscheidung für Neubau
Das Landhaus am Weinberg hatte den Status als Altenheim. Es gab 4 Pflegestufen, aber nur die Stufen 1 und 2 durften aufgenommen werden. Da die Zeit bekanntlich nicht still steht und der Bedarf an Pflege mit den Jahren immer mehr wurde, war klar, dass es ohne eine Spezialisierung zum Pflegeheim keine Zukunft für das Landhaus geben würde. Das Haus entsprach nicht mehr den Heimmindestbauverordnungen für Pflegeheime. Die Gänge und Treppen waren zu schmal und ein Aufzug für Rollstuhlfahrer nicht vorhanden. Diese Maßnahmen wären aufgrund des zu kleinen Grundstücks nicht möglich gewesen.
Es wurde immer klarer, dass sich die Gebäude in der Weinbergstraße nicht für ein solches Vorhaben eigneten. So wurde Ausschau gehalten nach einem geeigneten Grundstück zwecks Neubau. Verschiedene Lagen in der Umgebung wurden in Augenschein genommen. Die Entscheidung fiel schließlich auf die Dammstraße in Hainstadt.

weinbergstr team 002Die Pflegeversicherung kommt
Mit den Jahren der steigenden Pflegebedürftigkeit und Überalterung wurden die Sozialkassen dermaßen überlastet, dass eine Pflegeversicherung notwendig wurde. Eine Abgabe, die bestimmte Leistungen des Pflegebedürftigen finanziell unterstützt, wurde ins Leben gerufen. Nun bekamen auch die Bewohner im Landhaus am Weinberg ihre finanzielle Unterstützung, denn jetzt wurde wenigstens ein Teil der Kosten von den Kassen übernommen.



Wir sind umgezogen
Der Grund und Boden, auf dem das neue Haus errichtet wurde, bestand ursprünglich aus 2 Bauplätzen mit je 1000 m². Dazu wurde noch Das angrenzende Gelände von der Stadt Breuberg gekauft. Größe der gesamten Fläche ca.3300 m² Zügig wurde der Neubau Ende August 1997, unter Dammstr Neubau 001der Bauleitung von Herrn Wolfgang Scheuermann und dem Bad Königer Architekten Herrn Reinhold Sperfeld in Angriff genommen. Pünktlich, wie geplant, ein gutes Jahr später im Oktober 1998, war das neue Landhaus am Weinberg in der Dammstraße fertig zum Einzug.
Der Umzug der Bewohner, erfolgte an einem einzigen Tag. Die Möbel und sonstige Utensilien wurden Tage zuvor in die neue Einrichtung gebracht.
Der Bewohnerumzug erfolgte mit eigenen Fahrzeugen. Die bettlägerigen Bewohner wurden teils im Rollstuhl, teils in extra hier für angefertigten Bettliegen im eigenen Kleinbus befördert. Die erste Zeit in der neuen Umgebung war anstrengend, bis sich alle zurecht fanden und die Bewohner sich wieder eingelebt hatten. Nach einiger Zeit sehnte sich niemand mehr zurück in die „Alte Weinbergstraße“, die uns so ans Herz gewachsen war. Mit dem heutigen Platzangebot können wir uns die Pflege von früher kaum mehr vorstellen.

Ein neuer Charakter
Mit dem neuen Ambiente stand das Landhaus mit einem Male mehr in der Öffentlichkeit. Es wurden Feste organisiert, ein besseres Betreuungsangebot wurde eingerichtet und mehr Besucher fanden den Südkorea00113112012Weg in das neue Seniorenheim. Es entwickelte sich ein Seniorenstammtisch der Hainstädter Senioren. Kirchlich ehrenamtliche Paten betreuen und besuchen Bewohner im Haus, was wir sehr zu schätzen wissen. Das Landhaus ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Ortsgemeinschaft geworden und immer mehr Breuberger finden den Weg hierher zu Festen und Veranstaltungen aller Art. Auch fanden ausländische Besucher den Weg in den „Weinberg“. Anfang 2000 war es eine Delegation vom Landesamt aus Südtirol, die im Zuge einer eigenen Pflegeversicherung Informationen auch über private Pflegeheime sammeln wollten. Im letzten November kamen zwei Delegationen eines Landesamtes aus Südkorea, aus dem gleichen Grund.

 

Jubiläumsfeier

30 Jahre im Dienst des alten Menschen

jf02112017018Zeichen des 30. Jubiläums des Landhauses am Weinberg. Zu diesem Jubiläumstag waren erschienen, unser Bürgermeister Jörg Springer und von der evangelischen Kirchengemeinde in Breuberg, Pfarrer Dr. Michael Weber. Pfarrer Josef Schachner, von der katholischen Gemeinde in Neustadt, war leider verhindert. Das Fest fand im Garten und im Cafébereich sowie im Foyer des Hauses statt. Bevor es losging, richtete Breubergs Bürgermeister Jörg Springer ein paar Glückwünsche an die anwesenden Gäste. Er bedankte sich bei Familie Scheuermann für ihr Engagement in den letzten 30 Jahren hier in Breuberg und man sehe auch, dass die Menschen jf02112017010hier sehr gut aufgehoben sind. Das Haus genieße auch außerhalb Breubergs einen guten Ruf. Er selbst komme immer gerne her und fühle sich selbst immer wohl hier. Auch Pfarrer Dr. Michael Weber
bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und im besonderen für die gute Organisation der Hausandachten. Zuletzt bedankte sich Herr Scheuermann für die gute Aufnahme in Breuberg und der Unterstützung von Stadt und Kirche. Zuletzt ergriff Beschäftigungstherapeutin Sylvia Panse das Wort und bedankte sich im Namen der Mitarbeiter mit einem Präsent bei Familie Scheuermann. Jetzt jf02112017011erklärte Sylvia Panse das Fest für Eröffnet. Nun konnte Heinz Bondes, der Musiker aus dem schönen Sensbachtal, seine fröhliche Schlagermusik beginnen und der offizielle Teil war nun vorbei und es ging zum gemütlichen Teil über. Für die Gäste war das reichhaltige Buffet mit Kaffee und verschiedenen Kuchen und Torten- variationen eröffnet. Für den herzhaften Genießer gab es Bratwurst vom Thüringer, Schmalzbrot und Fischbrötchen. Im Laufe des Nachmittags hatten die Senioren und Gäste die Möglichkeit, an einem Ballonwettbewerb teilzunehmen. Durch das günstige Wetter flogen die Karten bis über die deutschen Grenzen hinaus. Zum Jubiläumstag war eine Fotocollage im jf02112017014Therapieraum aufgestellt. Die Jubiläumscollage zeigt von Beginn in der Weinbergstraße, in der wir 10 Jahre waren, bis zum Neubau 1998 in der Damm-
straße. Viele Senioren, Mitarbeiter und auch Freunde des Hauses sind hier auf dieser Collage dargestellt. Am Ende gab es noch eine hinreisende musikalische Darstellung von Frau Panse mit ihrem Sohn Lukas. Die beiden Künstler waren so toll bekleidet, wie einst das italienische Sängerpaar Al Bano und Romina Power und booten ebenfalls eine überzeugende Perfor-mance und Gesangeinlage, so dass der jf02112017012Applaus im Anschluss mehr als gerechtfertigt war. Wir bedanken uns bei unserem Breuberger Bürgermeister Jörg Springer und vom evangelischen Pfarrer Doktor Michael Weber für die tollen Grußworte. Auch bedanken wir uns bei Schwester Silvia und ihrer Familie für das Engagement, um so tolles Fest mit auf die Beine zu stellen. Ebenfalls bedanken wir uns bei allen Mitarbeitern für den schönen Nachmittag und bei allen Freunden und Gästen des Hauses für das zahlreiche Erscheinen und für ein erfolgreiches Fest und somit einem erfolgreichen Jubiläums Nachmittag.

 

Der Ballonwettbewerb

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Frau Marie Martin vom Wohnbereich 3 ist die diesjährige Gewinnerin vom Ballonwettbewerb. Ihr Ballon flog 545km, bis nach Niederschlesien. Bild zeigt: Schwester Sylvia Panse und Frau Marie Martin.

1.Marie Martin ca. 545km (Auto 739km) Biatoteka Polen
2.Hannelore Schneider ca. 213km (Auto 253km) Hof
3.Annedore Klotz ca. 160km (Auto 248km) Neustadt Coburg
4.Alex Scheuermann ca. 160km (Auto 248km) Neustadt Coburg
5.Lucas Panse ca. 157km (Auto 236km) Ebersfelde
6.Hans Magsam ca.  92km (Auto 132km) Sennfeld
7.Angela Schimpf ca.  18km (Auto  26km) Eschau

Deutschlandkarte Ballon002

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