Home
Aktuelle Ausgabe der Seniorenzeitung
Über Uns
Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Winter 2017      3/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Kirchweih in Hainstadt . Geboren auf Sumatra
       
Breuberger Stadtarchiv: Siedlung Hainstadt Teil 2

Spätlese 2/2017

Spätlese 1/2018

fb01122017001

vor

Heimatseite

Willkommen bei Faust

fb12052017004Die Region Main-Spessart hält so manche kulturelle und kulinarische Überraschung bereit. In den letzten Jahren wurden sehr die Touristischen Angebote verbessert und es wird immer mehr auf dessen Transparenz Wert gelegt. So gibt es seit kurzem ein Genussführer der viele Angebote vom Main-Spessart und Churfranken darstellt. Beispielsweise der Genussführer „Route der Genüsse“, der diese Besonderheiten, der Regionen festhält. Wie überall kämpfen kleine, familiäre Brauereien ums Überleben auf dem hart umkämpften Biermarkt, so auch die in Miltenberg ansässige Faust Brauerei. Sie setzt auf Tradition und wie bereits genannt, sehr auf Transparenz ihrer Produkte. Mitten in Miltenberg ist das bekannte Lster_Schwestern_Startseite2Wirtshaus „Zum Riesen“, die zu Faust gehörende Gastronomie bietet Zünftige bayrische Gerichte an und dazu gibt es verschiedene Bierspezialitäten zur Auswahl. Doch denken Sie daran, möchten Sie einmal im Riesen dinieren, lohnt es sich ein Plätzchen zu reservieren, denn diese sind sehr begehrt. Ebenso wie in Miltenberg der Riesen, gibt es in Obernburg, ebenfalls von Faust Betrieben, „Das Wirtshaus“. Um mehr über die Brauerei, das Bier und dessen Geschichte zu erfahren, bietet die Familie Faust verschiedene Führungen an. So können Sie bei der „Reise der Genüsse“ in drei Stunden allerlei kulinarische Spezialitäten, und verschiedenen Biersorten entdecken. Bei der Führung „Bier und Bube“, schließen Sie sich zwei lästernden Schwestern an, die mit dem Bollerwagen unterwegs sind und Sie mit so mancher wahren und etwas verschönerten Geschichte unterhalten. Der Weg führt vom Engelsplatz bis zur Brauerei und die Führung dauert insgesamt neunzig Minuten. Nach all den kulinarischen, kulturellen und geschichtlichen Eindrücken, die sich natürlich alle um den gelben Gerstensaft drehen, besuchen Sie den „Faust Store“. Hier finden Sie besondere Biersorten, eine tolle Beratung und Souvenirs für Ihre Lieben zu Hause.

 

 

 

 

 

Auf der Webseite der Fausbrauerei gibt es verschiedene Führungsangebote:

www.Faus.de

Quelle: Wikipedia.de, Faust.de

 

Brg29102015023

Stadtarchiv Breuberg

Breuberger Siedlung: Hainstadt - Teil 2

 

 

 

 

 

In helleres geschichtliches Licht rückt Hainstadt in der Zeit Karls des Großen durch die Schenkung an die Reichsabtei Fulda. Damit wurde Hainstadt schon sehr früh dem fuldischen Besitz in unserem Gebiet einverleibt. Hainstadts Zugehörigkeit zur späteren Gemeinherrschaft Breuberg beweist eindeutig, dass sich in unserem Gebiet das Reichskloster und spätere Fürstbistum Fulda durchsetzen hain03092015003konnte. Schon vor der Eingliederung Rosenbachs 1851 war das Dorf Hausen (hinder der Sonn) teilweise in Hainstadt aufgegangen, ohne dass es im Gegensatz zu Rosenbach als Siedlungsrest bestehen blieb. Jetzt hat die Gesamtgemarkung eine Fläche von rund 566 ha, davon sind 142 ha Ackerland, etwa 65 ha Gärten und Wiesen und 359 ha Wald. Im Jahre 1837 hatte Hainstadt keinen eigenen Bürgermeister, damals musste der Bürgermeister von Breitenbach auch die Hainstädter Amtsgeschäfte mit abwickeln. Die Verarmung der Landbevölkerung findet auch ihren Niederschlag in der in Hainstadt bis etwa 1889 anhaltenden Auswanderungswelle nach Nordamerika. Dazu mussten Anträge auf: „Entlassung aus dem diesseitigen Unterthanen-Verband“ von den zuständigen Kreisräten genehmigt werden. Bei dem Bau der Staatsstraße Darmstadt-Obernburg (heutige B 426) musste 1840 das alte Rathaus abgerissen werden. Erst 1895 konnten die Hainstädter ein neues Rathaus erbauen. In dieser Zeit der Neugestaltung des Orts wurde auch für die 566 Einwohner im Jahre 1901 eine zentrale Wasserversorgung errichtet. Dabei nahm die Herstellung der einzelnen Hausanschlüsse viel Zeit in Anspruch. Ein Zeitungsbericht im Kreisblättchen vom 21. Mai 1901 berichtete damals folgendes: „Nachträglich wurde bekannt, dass der hochw. Bischof Dr. Brück aus Mainz in Hainstadt nur mit knapper Not einem Unfall entging. Die Straßen in diesem Orte sind vielfach von Gräben durchzogen, da die Hausanschlüsse zur Wasserleitung z. Z. hergestellt werden. Der Wagen des Bischofs geriet mit einem Rad in einen solchen Graben und war am Umkippen. Den Fuhrmann trifft keine Schuld, er konnte den Graben nicht bemerken, da die Straße in scharfer Kurve in die Ortsstraße einmündet.
Auch die Arbeiter haben alles getan, um Unfällen vorzubeugen. Der hohe Herr besuchte auch das Ernst- Ludwigsheim in Sandbach. Hainstadt besaß bis zum Jahre 1858 keinen eigenen Friedhof, ihre Toten mussten sie bis dahin in Sandbach beerdigen. Zur Kapitalbeschaffung für die Anlagedes eigenen Friedhofs wurde der Gemeinde vom Neustädter Kreisrat Dr. Zimmermann eine außerordentliche Holzfällung genehmigt. 

Quelle: Breuberger Stadtarchiv

 

kw01112017001

Lustiges von der Kerb

Ausgewählte Geschichten aus dem Kerbstrauß

kw01112017002Auch in diesem Jahr kamen wieder die drei Schulkameraden; Karl-Adam Rudolph, Walter Babylon und Harald Weber zum vortragen des Kerbstraußes. Karl-Adam fing schon an mit den Worten: „Wir feiern Kerb mit euch allen hier bei Cola, Limo, Wein und Bier. Den Kerbstrauß tun wir alten, für euch hier halten. Weil es keinen Nachwuchs gibt, für die Hainstädter Kerwe Bütt. Handys, Laptop und Spielkonsole, den Mist soll der Teufel Hole. Mit so einem Kram kennt die Jugend sich aus, hat keine Zeit mehr für den Hainstädter Kerwestrauß. Facebook und Smartphone das ist heute inn. Die Jugend hat nur E-Mails im Kopfe drin. Die Jugend kennt Justin Bieber und so ein anderer Mist, weiß aber nicht, wann der Breuberg gebaut worden ist. Wir haben wieder etwas zusammengestellt, für unsere kleine Hainstädter Kerbstraußwelt. Und so für uns in diesem Sinne, wird sich so mancher in der Kerbredd wiederfinne!“

Lustiges von der Kerb

pb01112017003Auf der Kerb wird gern getrunken und das nicht nur Wasser und Colarunden. Einer der in Höchst am Walde wohnt hat, es auch mal übertrieben, mit dem Alkohol. Er war einer der Vorleser des Kerbstraußes in Hainstadt. Leider hatte der Gute bereits im Vorfeld des Vortags etwas getrunken und auf dem Umzugswagen ging es dann weiter mit Apfelwein und Weinschorle. Doch als er an das Vortragen des Kerbstraußes ging, hatten die Dinge, die er sagte, keinen Sinn. Er hatte die Kerb Rede neu kreiert, die Zuschauer haben überhaupt nichts kapiert. Doch in diesem Jahr, zeigt er Reue, er ist wieder da und versucht´s aufs Neue. Für uns ist das kein Problem, das Trinken ist Wichtig, doch nicht so viel, sonst können wir nicht mehr steh´n. Bei einem aber legen wir Wert, unsere Post zu bekommen, regelmäßig und unversehrt.

Weihnachtszeit

Alle freuen sich in der Weihnachtszeit auf den Gabentisch. Ein Brauch in der Weihnachtszeit sind die Weihnachtsfeiern verschiedener Vereine. Auch beim TSV Hainstadt gab es eine Feier, mit Essen und pb01112017005Getränken und auch einer Tombola. Danach machte die Getränkebar auf. Einige übertrieben es mit dem Alkohol, so auch der Rechnungsführer vom TSV, der war Blau. Beim Feiern in der Bar, hatte er die Schwerkraft nicht berechnet. Es machte knirsch und Bum, da lag er da, ganz krumm. Er war vom Barhocker aufs Gesicht gefallen und hatte sich dabei einen Zahn abgebrochen. In der Nacht fuhr
der dann mit seiner Frau in die Uniklinik und ließ sich den Zahn wieder annähen, damit hätte er aber auch nicht gerechnet, in der Nacht, noch einmal nach Frankfurt zu kommen. Unser Tipp, lass die Zähne zu Hause, dann fallen sie auch nicht raus. 

Spanferkelessen

sw02112017001Das große Interesse gehört am 1. Mai dem Spanferkelessen. Schon morgens brannte das Feuer ganz wild, am Mittag wurde dann darauf die Sau gegrillt. Ein Mann hat viel zu viel Schnaps probiert und sich dann über die Rechnung moniert. Er hatte vergessen, dass er schon seit morgens hier getrunken hatte, unumwunden und der Deckel war mittlerweile verschwunden. Ein Rentner vom Sandsteinhaus war der Kopf des Ferkels am Ende des Essens versprochen. Er freute sich auf die Zunge- und auf das Wangenfleisch, denn er musste später nicht kochen. Doch zwischendurch hatte sich ein Anderer über den Kopf hergemacht, ein ehemaliger Metzgermeister hatte chirurgisch und nicht äußerlich zu erkennen, Zunge und Wangenfleisch entfernt. Als der Rentner am Abend den Kopf der Sau zu Hause drangieren wollte, bestand dieser nur noch aus Haut und Knochen und er musste wieder selber kochen. Was ist nun die Weisheit der Geschicht der eine hat´s der andere nicht.

pb01112017004

 

Geboren auf Sumatra

Urlaubsgast hat bewegende Familiengeschichte

sb14112017001Einen besonderen Geburtsort, kann unser Kurzzeitpflegegast Karl Schnatbaum vorweisen. Er ist im Jahre 1922 in Sumatra geboren. Sumatra ist eine Insel im Indischen Ozean. Sie gehört heute zu Indonesien. Damals gehörte Sumatra zur niederländischen Kolonialherrschaft. Schnatbaums Vater ist damals als Missionar über die niederländische Kirche nach Sumatra gekommen. Die Missionierung des Gebietes war für die Kirche besonders wichtig, da die Einwohner als besonders unzivilisiert galten. Es war sogar vermutet, das bei den Ureinwohnern Kannibalismus an der Tagesordnung war. Die Familie lebte 9 Jahre auf Sumatra. Herr Schnatbaum selbst arbeitete als Ingenieur in Deutschland und lebt heute mit seiner Frau in Sandbach. 

Nächste Seite