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Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Ostern 2018      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Weck-Eck . Besinnlicher Advent .
               
Die Vierzehnheiligen

Spätlese 3/2017

Spätlese 2/2018

Vorwort

“Einsam”

Von Roland Scheuermann

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Auszug aus der NDR Sendung Panorama

Knapp zwei Millionen Menschen über 80 Jahre leben in Deutschland allein. Laut des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) hat jeder vierte alte Mensch nur noch einmal im Monat Besuch von Freunden und Bekannten. Dazu kommt eine nicht zu unterschätzende Dunkelziffer von Senioren, die gar keinen Kontakt mehr zur Umwelt haben. Ein Problem, das sich in den nächsten Jahren ziemlich sicher verschärfen wird, denn die Gruppe der 80- bis 85-Jährigen wächst. Ein Problem, das vor allem in den Städten immer größer wird, aber zunehmend auch auf dem Lande nicht unbekannt ist. Übriggeblieben - alleingelassen mitten in unserer Gesellschaft.

Die Einsamkeit ist eine unterschätzte Gefahr für Menschen im Alter. Sie kommt schleichend und sie macht auf Dauer krank. In unserer Gesellschaft war es bisher eher ein Tabuthema.
Aber so langsam kommt die Problematik an die Oberfläche. Bei einem Tatort Anfang März hatte ein Rentner seine schwer pflegebedürftige Ehefrau umgebracht und wollte danach Selbstmord begehen. Das Motiv war Einsamkeit und Hilfslosigkeit. Zunächst ist es schwer zu akzeptieren, für Ehepartner oder Kinder, dass ein geliebter Mensch nicht mehr der ist, der der er war. Partner sind dann meist selbst alt und gebrechlich, haben Scham ihre Schwäche einzugestehen und an einen Austausch mit dem Partner ist nicht zu denken.
In Berlin ist eine Seniorennetzwerk (Silbernetz.org) im Entstehen, dass gegen die Einsamkeit kämpft. Mit verschiedenen Angeboten und einer Hotline, an die sich einsame Menschen wenden können.
In den Neunzigern war ich bei einer Bildungsreise in Den Helder, Niederlande. Das Gesundheitssystem ist hier so aufgebaut, dass Senioren und Angehörigen aktiv mithelfen können. Die Pflegeheime dort waren wie Treffpunkte und so gab es sogar Billardtische oder eine Kegelanlage für aktive Senioren.
So langsam kommt die Einsamkeitsproblematik bei den Menschen an. In Großbritannien gibt es einen Minister gegen Einsamkeit. Einige Bestrebungen gibt es schon. Bei uns im Dorf beispielsweise, gibt es die Nachbarschaftshilfe. Menschen setzen sich für andere ein. Mit Einkäufen oder behördlichen Gängen unterstützen sie die Betroffenen. Möglicherweise ist auf dem Land das Problem nicht ganz so groß wie in der Großstadt, aber auch vorhanden.
Es gilt zu hoffen, dass es auch bei der Politik ankommt und nicht, wie vieles andere, zerredet wird. Denn jeden kann es treffen, auch uns
.

Quelle: Ndr Panorama, Silbernetz.org

 

Bibelworte

Ein alter Indianer erzählt

Es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen. Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel betastet. Er sprach: indi26022018001"Ein Elefant ist wie ein langer Arm." Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer." Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet. Und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie eine riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt. Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist. Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist."
Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufrieden gegeben hatten.

In Gedenken an Wilhelm Lautenschläger

Quelle: https://www.caritas-rheine.de

 

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Aus unserer Nähe

Weck-Eck Wald Amorbach

we26022018002Wald Amorbach - Breubergs kleiner Fachwerk-Stadtteil ganz ohne feste Einkaufsmöglichkeit? „Das geht ja gar nicht“, haben sich gleich mehrere Wald-Amorbacher im Sommer gedacht, als be-kannt wurde, dass die örtliche Bäckerei-Verkaufsstelle schließen würde. Dank einer Gemeinschaftsaktion aus Ortsbeirat und Bürgerschaft können Einwohner und Besucher nun wieder vor Ort frisches Brot, Brötchen und vieles mehr kaufen.

„Weck-Eck“ heißt das Geschäft, das dieser Tage im Beisein vieler Beteiligter und Freunde eröffnet wurde – am alten Platz mitten im Dorf, nach aufwendiger Renovierung. we26022018001Im Angebot finden sich neben Brot und Backwaren der Großostheimer Bäckerei Kroth & Seitz, die kürzlich eine Filiale im benachbarten Hainstadt eröffnet hat, Molkereiprodukte aus Hüttenthal sowie Kaffee aus Mainaschaff. Mehl, Getreide, Nudeln und Müslis kommen aus der Knechtsmühle in Eisenbach, frische Eier liefert ein weiterer regionaler Erzeuger. Durch viel Eigenengagement und ehrenamtlichen Helfern ist es möglich, die kleine Verkaufsstelle zu erhalten. Und dass die jungen Familien im Ort, oder die älteren Menschen dort nun wieder fußläufig zumindest einiges einkaufen können und nicht mehr für alles mit dem Auto fahren müssen, das finden alle hier so ziemlich gut.

Quelle: Darmstädter Echo

 

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Besinnlicher Advent für die Senioren

Weihnachtszeit im Landhaus am Weinberg

vorber22022018001Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freunde und so ist es auch vor der Weihnachtszeit. Als erstes steigt das Gefühl für Weihnachten, wenn die Räumlichkeiten geschmückt werden. Die Fenster werden mit Weihnachtssymbolen beklebt, Girlanden über Pflanzen und Blumen gelegt und Kerzen werden aufgestellt. In der Beschäftigung wird Dekorationsschmuck und Weihnachtskränze gebastelt. Später wird dann Weihnachtsgebäck vorber2202201800211und Kuchen gebacken. Mit dem Beginn des Advents kommt der große Weihnachtsbaum. Mit seinen drei Metern Größe, füllt er fast das ganze Foyer aus und die Person, die den Baum schmücken darf, ist ganz stolz die Kugeln und Figuren an die Tannen zu hängen. Spätestens jetzt ist das Weihnachtsgefühl bei allen angekommen. In der Weihnachtszeit finden sich verschiedene Gruppen und Vereine im Haus ein um den kikaSchu22022018004Senioren an Weihnachten eine Freude zu bereiten. Sie sind schon ein fester Bestandteil in der Adventszeit. So wie der Kindergarten „Spatzenland“ aus Hainstadt. Der Kindergarten bietet bis zu 30 Kindern Platz. Die Kinder und ihre Betreuer finden sich am Morgen in der Adventszeit, in der Cafeteria des Landhauses, ein um gemeinsam mit den Bewohnern Lieder zu singen. Frau Holz, die Leiterin des Spatzenlandes, begleitet dabei die Kleinen musikalisch auf der Gitarre. Es kommt dabei natürlich auch vor, dass Enkel oder Nachbarskinder unter kikaSchu22022018007den singenden Kindern sind, dann ist die Freude natürlich bei allen sehr groß und eine Sache die sich bei den anwesenden Senioren schnell und freudig herumspricht. Auch andere Bürger und Freunde erfahren von den Auftritten und so hatten wir ebenfalls einen musikalischen Besuch von einer Schulklasse aus Rai-Breitenbach. Freunde und Verwandte organisieren auch eigene Darbietungen, so kam ein Trio älterer Musiker aus Mömligen, bekannte von Frau Ruth Giegerich. Mit Zitter, Akkordeon, Gitarre und Bass bewaffnet, erfreuten Sie die Senioren in der Caeteria. Aber nicht nur musikalische Haben22022018011Veranstaltungen finden statt, auch Kirchliche. So ist eine Adventsmesse, die meist von beiden Breuberger Konfessionen veranstaltet wird, als Ökumenischer Gottesdienst, ein gut angenommene Messe. Eingeladen sind alle, die kommen können und wollen. Das große Fest im Advent ist und bleibt der Adventsmarkt, am dritten Advent. Hier sind Holzhütten und Stände vor dem Haus aufgebaut. Es gibt Glühwein, heiße Waffeln und Bratwürste für die kulinarischen Genießer. Im Haus bietet ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbuffet den Schleckermäulchen eine Anlaufstelle an. Im Café werden gemeinsam mit unserem Musiker, Herr Muth, Weihnachtslieder gesungen. Jeder darf dabei seine musikalischen Wünsche äußern. Eines darf an einem solchen Nachmittag natürlich nicht fehlen, der Haben22022018002Nikolaus. Er bringt Geschenke mit und wer möchte, kann ein Gedicht vortragen. So ist die Adventszeit, eine bewegend fröhliche Zeit und deren Höhepunkt ist der Heilige Abend. Dieser ruhige und besinnliche Tag, der ganz im Zeichen von Jesus Geburt steht, weckt bei allen viele schöne Erinnerungen mit Familie und Freunden. Die Freude steigt dann an diesem Nachmittag, als das Christkind kommt. In Weißen Schleier gekleidet, verteilt es Geschenke und spricht den Senioren liebe Worte zu. Ja, trotz des Leides auf dieser Welt, kann das Leben so schön sein. Ein kleines Stück Glück, kann so viel bedeuten. Wir sind dankbar für jedes kleine Stück Glück, das wir gemeinsam erleben dürfen.

 

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Da wo wir waren!

Die Vierzehnheiligen von Bad Staffelstein

vh26022018003In den letzten Jahren erfreuen sich Thermalbäder wachsender Beliebtheit. Ein sehr bekanntes ist das Solebad in Bad Staffelstein. Verschiedene Sehenswürdigkeiten in der Umgebung sind zu erkunden. Östlich von Bad Staffelstein liegt auf einer Anhöhe die Basilika Vierzehnheiligen. Die imposante Kirche wurde im Jahr 1445 gegründet. Am Standort der Basilika erschien einem Hirten das Jesuskind im Kreis von vierzehn Nothelfern. vh26022018004So wurde an dieser Stelle eine Wallfahrtskapelle gebaut. Diese Kapelle wurde später von wütenden Bauern zerstört. Die heutige Basilika wurde im Jahr 1743 vom Architekt Baltasar Neumann entworfen und innerhalb von 29 Jahren mit goldgelbem Sandstein erbaut. Die Rokoko Architektur, mit ihren Fresken und verschiedenen Altären, ist sehr imposant. In der Mitte ist ein Gnadenaltar mit dem Zentrum der Stelle, an dem vor über 500 Jahren dem Hirten das Jesuskind erschienen ist. In der unmittelbaren Nähe der Kirche befinden sich ein Franziskanerkloster und eine Brauerei. Es finden regelmäßige Gottesdienste statt. Für mich ist die Basilika eine der Schönsten überhaupt.

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